Juli 2025 bis 15. Juli 2026 · Claudia, Michael, Nero und Spirto
Ein Jahr unterwegs – mit Spirto und Nero
Im Juli 2025 begann unser großes Reisejahr. Mit unserem Camper Spirto und unserem Labrador Nero machten wir uns auf den Weg nach Asien. Aus der Reise durch Europa, den Kaukasus und Zentralasien wurden später weitere Etappen am Mittelmeer, in Marokko und an der Atlantikküste. Unsere Instagram-Beiträge erzählen von weiten Landschaften, Städten, Stellplätzen und den Unterbrechungen, die zu einer langen Reise dazugehören.

Juli 2025: Abschied und Aufbruch
Am 23. Juli berichteten wir aus Kötzschenbroda von unserem letzten Tag in Deutschland: Abschied nehmen für ein Jahr, begleitet von vielen guten Wünschen. Schon eine Woche später hielten wir fest, wie schnell es zunächst voranging. Der Regen hatte uns in die Hitze getrieben – neun Länder im Schnelldurchgang, darunter vier für uns neue.
Unsere veröffentlichte Karte nennt Deutschland, Tschechien, die Slowakei, Österreich, Ungarn, Serbien, Bulgarien, Griechenland und die Türkei. Damit war der Anfang unserer großen Reise gemacht.
August 2025: Durch die Türkei und Georgien nach Osten
Anfang August zeigten wir unsere Reise durch die Türkei und Kappadokien. Danach wurde es grün: Georgien beschrieben wir als wunderschön und gut zu bereisen.
Unser Reise-Reel auf Instagram ansehen
Ende August berichteten wir aus Wolgograd. Unser Stellplatz lag mit Blick auf die Wolga nahe der alten Innenstadt. Für uns passte das gut: Nero hatte Platz zum Laufen, wir eine schöne Aussicht und vieles war zu Fuß erreichbar. Gleichzeitig mussten wir dort ohne GPS und Internet zurechtkommen.
Dann folgte Kasachstan. Riesige Weiten, einsame Plätze im Irgendwo und Aufenthalte an einem See prägten unsere Eindrücke. Auch Aqtöbe war für uns sehenswert. Am ausgetrockneten Aralsee wurde uns die Hitze dagegen zu viel.

September 2025: Steppe, Nationalparks und Bergseen
Die September-Beiträge führten weiter durch Kasachstan und seine Nationalparks. Danach taucht der Song-Kul in Kirgisistan auf: ein Bergsee, den wir im Reel mit Abendlicht und Wellen am Ufer festhielten. Neben den langen Strecken bekamen damit auch die stillen Momente ihren Platz in unserem Reisetagebuch.
Oktober und November 2025: Tadschikistan und der Pamir
Im Oktober erreichten unsere Berichte Tadschikistan: den Bergsee im Norden des Landes, die Weiterfahrt nach Duschanbe und den ersten Teil des Pamir Highways.
Am Pamir bekamen wir Probleme mit den Injektoren und dem Dieselpartikelfilter (DPF). Im Reel vom 21. Oktober ist zu sehen, wie Spirto verladen wird; die Einblendung kündigt nach drei Tagen die Fahrt nach Duschanbe an. Dort wurden alle vier Injektoren gleich zweimal ausgetauscht. Außerdem wurde der DPF auseinandergenommen und gereinigt. Damit blieb die Werkstatt ein wesentlicher Teil dieser Etappe – und die Reparaturen sollten uns auch auf der weiteren Reise noch begleiten.


Im November folgten neue Eindrücke. Wir berichteten von Buchara in Usbekistan und einem Besuch bei Petroglyphen am folgenden Tag. Ein weiterer Beitrag ist in Pendzhikent in Tadschikistan verortet. Ende November veröffentlichten wir schließlich unseren Abschied aus Zentralasien.
Dezember 2025 und Januar 2026: Richtung Mittelmeer
Im Dezember zeigten wir die Türkei von ihren unterschiedlichen Seiten: verschneite Berge, saftige Mandarinen und warme Tage am Mittelmeer – fast noch einmal Strandurlaub. Zum Jahresende berichteten wir aus Griechenland.
Im Januar blickten wir auf 2025 zurück. Außerdem hielten wir unsere Eindrücke von Sardinien fest: eine für uns tolle, einsame und wundervolle Insel.

Februar und März 2026: Spanien und Marokko
Im Februar ist Barcelona in unserer Beitragsfolge dokumentiert. Anfang März berichteten wir von der Einreise nach Marokko während des Ramadan. Nach den heftigen Überschwemmungen war es unserer Beschreibung zufolge wieder trocken; die Städte erlebten wir voller Trubel.

Es folgten sehr unterschiedliche Tage: ein abendlicher Rundgang durch die Medina von Fès und Erholung im Spa, einsame Stellplätze, eine Wanderung im Rif-Gebirge zur Gottesbrücke und Aufenthalte in Chefchaouen. Weitere Beiträge zeigten Paradise Valley und Aït-Ben-Haddou.
Ende März erzählten wir von drei Tagen in der Wüste. Danach flohen wir vor einem Sandsturm, begegneten Berberaffen und übernachteten an einem Kratersee. Marokko beschrieben wir als vielfältig, interessant, spannend und lecker – und als ein Land, das sich mit dem Van ausgezeichnet bereisen lässt.



April bis Juni 2026: Portugal und Frankreich
Im April waren wir mit unseren Beiträgen in Lissabon angekommen. Im Mai folgte Aveiro, das wir als das Venedig Portugals bezeichneten.
Auch hier holte uns die Technik wieder ein: In Portugal mussten erneut zwei Injektoren ausgetauscht und der DPF noch einmal gereinigt werden.
Anfang Juni führte uns die Reise an den Rand der französischen Pyrenäen zurück. Dort waren wir 2009 als Pilger auf dem Weg nach Santiago de Compostela gestartet. Diesmal hatten wir mit Spirto mehr Zeit, die Stadt zu erkunden. In der Nähe erlebten wir die tägliche Fütterung von Geiern – für uns ein beeindruckendes Schauspiel.
In Frankreich wurden schließlich auch die anderen beiden Injektoren ausgetauscht. So zogen sich die Arbeiten an Einspritzung und Abgasreinigung vom Pamir bis nach Westeuropa durch unser Reisejahr.
Unser jüngster sichtbarer Instagram-Beitrag vom 30. Juni trug die Einblendung „Hitzewelle in Frankreich“. Danach führte uns der Weg schließlich wieder nach Hause.

15. Juli 2026: Wieder zu Hause
Am 15. Juli 2026 waren wir wieder zu Hause – Claudia, Michael und Nero, nach fast einem Jahr unterwegs mit Spirto. Unsere große Reise, die im Juli 2025 mit dem Aufbruch Richtung Asien begonnen hatte, war damit zu Ende.

Weitere Bilder und Reels unserer Reise findet ihr auf Instagram bei @blacktravel_spirto.
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