Lolland Tag 2

Lolland ist nicht abgebrannt

Diese Insel ist einfach nur flach. Ich weiß nicht, ob die Überschrift wirklich aus dem Kinderreim stammt. Es kommt einem so vor, als ob man schon lange im Urlaub ist.

Heute Morgen war eine kleiner Spaziergang auf dem Deich die erste große Tätigkeit. Solche „Macht-Kopf-frei“-Ausflüge sind total wichtig und tun uns gut. So besprechen wir wie es weiter geht, was man so als Nächstes machen möchte und so weiter. Dazu der Wind von der Ostsee. Einfach genial.

Auch heute stand ein Stadtbummel auf der Tagesordnung. Nakskov liegt auf unserer Strecke. Eigentlich ein schöner Ort. Zur Zeit sind jedoch, außer dass es Sonntag war, viele Bauarbeiten in der Innenstadt. Kleine Geschäfte, keine Burgerbuden oder ähnliches. Alte Hauser gab es dafür um so mehr.

Dann ging es weiter, teilweise auf der bekannten Margaretenstraße, immer durch Dörfer oder Ansiedlungen. Viele Grundstücke stehen zum Verkauf.

Kultur

Sogar in zweifacher Hinsicht. Geplant und eigentlich durch Zufall gefunden sind wir zu den Dodekalitten gefahren. Ein Kunstprojekt seit 2010 bis 2025!
Sehr beeindruckend, diese 10 Steinsäulen zu sehen. Sieben sind schon fertig und drei sollten noch gefertigt werden. Für einen Steinkopf benötigt der Bildhauer ein Jahr.
Dann die Musik, welche von einem Computer kreiert werden, je nach Sonnenstand und Gezeiten immer anders.
Wir haben es in diesem Jahr also auch geschafft, etwas Außergewöhnliches zu sehen!

Ein weiteres kulturelles Erlebnis war ein altes Hügelgrab. Hier konnte man auch mal hineinkriechen.

Stellplatz

Nun sind wir heute etwas länger gefahren und haben das schöne Lolland hinter uns gelassen. In der Nähe der Stadt Vordingborg, gleich neben dem Hafen gibt es ein grünes Plätzchen für uns. Nebenan steht ein dänischer Bulli.

Die Zeit haben wir mit handwerklichen Tätigkeiten verbracht. Makramee für die Pflanze und der Chef kocht. Wir habe die Wraps jetzt zum Campermenue erkoren. Immer schmecken diese anders, je nachdem wie man würzt.

Rezept

Tofu vorher einfrieren, dann auftauen, aus der Verpackung nehmen und vorsichtig, so dass dieser nicht zerbröselt, das Wasser ausdrücken. Am besten zwischen den Händen und dann noch mal in Küchenkrepp eingewickelt auch noch mal.

Jetzt in kleine Stücke schneiden, in ein Gefäß geben, Sojasoße und Gewürze dazu geben und stehen lassen. Man sieht richtig, wie die Marinade einzieht. Mindestens eine halbe Stunde marinieren. Dann ab damit in die Pfanne. Es kann ruhig eine große Hitze sein. Tofu verträgt das und wird so schön knusprig.

Auf die fertigen Wraps kommt Humus/ Mayo. Die gebratenen Tofustücke werden jetzt mit Salat hinzugegeben.

Lasst es Euch schmecken.

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