Schaalsee / Ratzeburg / Mölln

jetzt ist das Wochen­en­de auch schon wie­der vorbei. 

An die­sem Frei­tag war mein letz­ter frei­er Tag wegen der Kurz­ar­beit. Die­se ist jetzt auch vor­bei. SO scha­de, dass die Wochen­en­den nicht mehr ver­län­gert wer­den kön­nen. Jedoch bleibt uns trotz­dem noch Zeit um Aus­fahr­ten zu unter­neh­men und die Natur zu erleben. 

Am Frei­tag war dann schon fast alles gepackt und nach einem gemüt­li­chem Kaf­fee sind wir los. Tage zuvor hat­ten wir uns immer wie­der über­legt, wie und wo wir lang fah­ren soll­ten. Letzt­end­lich blieb es der kür­zes­te Weg über die A24. Auch ein Vor­teil, denn auf die­ser Stre­cke war eine güns­ti­ge Tank­stel­le mit 0,999 € / Liter. Das habe ich dann gleich mit ein­ge­plant und Sprit das zwei­te Mal getankt. Nach der Abfahrt war es noch eine hal­be Stun­de und ein Platz in Rat­ze­burg bei dem DRK Kran­ken­haus wur­de ange­steu­ert.
Es hat nur zwei Minu­ten gedau­ert. Dann sind wir wei­ter zu einem ande­ren Platz. Hier stan­den eini­ge Fahr­zeu­ge und deren Besit­zer sind mit ihren Vier­bei­nern unter­wegs gewe­sen. Das taten wir ihnen nach und hat­ten eine schö­ne Stun­de an dem Schaal­see­ka­nal ver­bracht. Ein schma­ler etwa 6 Meter brei­ter Durch­fluss zwi­schen dem Schaal­see und dem Küchen­see bei Rat­ze­burg. Für Was­ser­wan­de­rer bestimmt gut geeig­net, wobei man etwa ein Kilo­me­ter das Boot umtra­gen muss. (Auch nicht schön, wenn die­ses zu schwer ist.)
Am Abend hol­ten wir die Stüh­le raus und haben mit küh­lem Sekt auf Spir­to ange­sto­ßen. Schnell noch den Wagen umge­parkt, damit man ein klein wenig gera­der steht und dann reich­te es für die­se Nacht. 


Es lief auch alles gut. Es war ruhig, nicht all zu warm, jedoch auch nicht kalt. Gegen halb sie­ben bin ich dann doch schon hoch und haben uns erst ein­mal einen Kaf­fee gekocht. Die Bil­let­ta von Oma hat­te ich zu Hau­se schon mal gerei­nigt. Was­ser rein, Espresso­pul­ver drauf und ab auf den Herd. Nach acht Minu­ten köchel­te das Was­ser und Dampf stieg auf. Kurz mal rein­ge­schaut, jedoch kein Ergeb­nis. Nach wei­te­ren drei Minu­ten noch­mal etwas gewa­ckelt, damit der Kaf­fe end­lich fer­tig wird. 

BAM — eine rie­si­ge Explo­si­on . Die Bial­et­ta schoss im hohen Bogen aus der geöff­ne­ten Sei­ten­tür, zer­stör­te ein Glas und Spir­to hat­te die ers­te Feu­er­tau­fe hin­ter sich. 

Über­all war jetzt der Kaf­fee­satz ver­teilt, in allen Rit­zen, an der Decke, an der Wand, am Fens­ter, auf dem Boden. Selbst die Vor­der­sit­ze haben etwas abbekommen.

Glück­li­cher Wei­se habe ich nur wenig abbe­kom­men und die Hit­ze war erträg­lich. Also alle Tücher genom­men und den Kaf­fee abge­wischt. Das hat viel­leicht gedau­ert. Wir waren ja halb neun mit Uwe und Klaus ver­ab­re­det. Wir woll­ten gemein­sam früh­stü­cken in der Kli­nik, in der Uwe eine Reha macht und Klaus in der Tages­pfle­ge unter­ge­bracht ist. 

Irgend­wie ging es dann auch. Nach etwas Suchen nach den bei­den im rich­ti­gen Spei­se­saal konn­ten wir gemüt­lich bis 10:00 Uhr Früh­stü­cken (9,90 pro Person). 

Den gan­zen Sams­tag ver­brach­ten wir gemein­sam in Rat­ze­burg. Zunächst dort zu Fuß hin und eine Damp­fer­fahrt gemacht. Schö­ne Land­schaft mit gro­ßen Seen: Dom­see und Rat­ze­bur­ger See, eini­gen Erklä­run­gen und dann zurück. In den nächs­ten zwei Stun­den besich­tig­ten wir die Stadt. Gut, kann man, ist jedoch nicht viel los dort. Rat­ze­burg ist eine Insel­stadt mit weni­gen alten Häu­sern. Ich den­ke, die Stadt lebt noch von der Ver­gan­gen­heit, wo die Ruder­sport­ler als zwei­fa­che Olym­pia­sie­ger ihren Höhe­punkt hat­ten.
Ab 16:00 saßen wir dann am Tisch bei dem ein­zi­gen Grie­chen, direkt am Was­ser. Durch den star­ken Wind hat­ten wir ein gemüt­li­ches Plätz­chen im Inne­ren. War auch viel bes­ser so. Die ande­ren Gäs­te sind dann auch nach und nach rein­ge­kom­men. Doro war immer mit dabei und hat den Rest von Klaus´ Fleisch­plat­te bekom­men. Das muss eine Schlem­me­rei gewe­sen sein. 

Zum Abend sind wir auf einen wei­te­ren Wan­der­park­platz an dem Schaal­see­ka­nal gefah­ren. Dort stand zwar schon ein WOMO, stör­te uns jedoch nicht. Wie­der mal die Stüh­le raus, in die Son­ne gesetzt und gele­sen. Bis es zu kalt wur­de und wir es uns in Spir­to gemüt­lich mach­ten.
Wie immer toll und gemüt­lich. Die Hei­zung war nicht an. Es reich­te eine Ker­ze für die not­we­ni­ge Wär­me aus. 

Heu­te haben wir auch mal die Dusche aus­pro­biert. War super. Ein wenig kurz die Lei­tung zu der Befes­ti­gung des Dusch­kop­fes, da muss ich mal sehen, wor­an es liegt. Ach ja, die Dusche hat­te ich am Frei­tag noch repa­riert. Mich hat­te einen Werk­statt­mit­ar­bei­ter ange­ru­fen. Mit ihm bin ich alle Mög­lich­kei­ten durch­ge­gan­gen. Letzt­end­lich war es ein Kabel­bruch inner­halb der Misch­bat­te­rie.
Somit also die zwei­te (drit­te nach dem die Beschrif­tung ent­fernt wur­de) Sache die wir bei Spir­to geän­dert haben. 

Der Sonn­tag begann dann etwas ruhi­ger. Wir tra­fen uns zum Früh­stück in den bekann­ten Räum­lich­kei­ten. Danach sind wir nach Mölln gefah­ren und Klaus und Uwe mit dem Bus hin­ter­her.
Vie­le alte Häus­chen, ver­win­kel­te Gas­sen und auch am See gele­gen.
Alle wuss­ten wir nicht, dass in die­sem Ort der Eulen­spie­gel begra­ben lie­gen soll. Zumin­dest eine Grab­plat­te zeugt davon. Gelebt hat der Till von 1300 bis 1350 und hat die gan­ze Zeit die Leu­te wort­wört­lich genom­men.
Auf­ge­schrie­ben wur­den die Geschich­ten erst um 1500 herum. 

Wir haben gut geses­sen im einem Lokal direkt am Markt­platz. Hier kann man noch­mal hinfahren. 

Das Wochen­en­de war Klas­se. So die ers­te rich­ti­ge Aus­fahrt.
Getankt haben wir 59 Liter und somit den ers­ten Ver­brauch von 9,78 Liter mes­sen kön­nen.
Strom hat für bei­de Tage gereicht. War dann vor der Abfahrt halb leer/voll.
Was­ser hat­te ich 60 Liter auf­ge­füllt. Mit dem Duschen und der gan­zen Sau­ber­ma­che­rei waren am Ende noch 22 Liter (gemes­sen beim Ablas­sen zu Hau­se mit Eimer) drin. 

P.S.

Heu­te am Diens­tag 1.9.20 haben wir die Solar­zel­len bekom­men. Also gleich mal alles ange­baut. Dazu muss­te der Bei­fah­rer­sitz raus und der Solar­la­de­reg­ler an der Bat­te­rie befes­tigt wer­den. Mit so rich­ti­gem Pro­fi­werk­zeug ging das auch. Aller­dings waren die Erklä­run­gen von You­Tube über­haupt nicht rich­tig. Das was gefehlt hat­te war ein TTX40. Den habe ich schnell noch erwor­ben, weil ich den gesam­ten Werk­zeug­kof­fer noch nicht gekauft hat­te. Nun benö­ti­ge ich die­sen auch nicht mehr, muss mit dem rei­chen, was gera­de da ist. 

Hier noch die ers­ten Ergeb­nis­se der Solar­pro­duk­ti­on von Spirto: 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

%d Bloggern gefällt das: