Hermanns Stapfen

Unser Bau­ern­hof ist Klas­se. Am Abend sind wir noch auf einen Hügel hoch und konn­ten von dort in die Fer­ne schau­en. Also sind wir gut im Fürs­ten­tum Lip­pe gelan­det. Zumin­dest hat uns der Bau­er Ralf gesagt, dass die gelb rote Flag­ge mit der Rose dar­in Lip­pe widerspiegelt . 

Es ist gar nicht mehr so ein­fach die Ein­drü­cke zu beschrei­ben, wel­che wir erle­ben durf­ten. Ich mach­te mich nach dem Früh­stück, eigent­lich schon vor­her, an die Arbeit: mit Mee­tings und Anru­fen und so. Clau­dia ging auf eine geplan­te Wan­de­rung in den gro­ßen dunk­len Wald. 

So wur­de der Tag für uns bei­de anstren­gend. Nach der Arbeit mach­ten wir uns gemein­sam zu den Extern­stei­nen auf, den Weg über Feld­we­ge und Wie­sen, hin­ein in den Teu­to­bur­ger Wald. Bald dar­auf lich­te­te sich der düs­te­re Vor­hang und gab einen Blick frei auf die berühm­ten Externsteine. 

Da ste­hen also völ­lig sinn­frei drei klei­ne Sand­stein­fel­sen in der Gegend an einem See und kön­nen für vier Euro bestie­gen wer­den. Lau­fend hör­ten wir das Geschnie­fe der Fuß­gän­ger vor oder hin­ter uns, um die­se drei­ßig Stu­fen zu erklim­men. Eine wun­der­ba­re Aus­sicht war die Beloh­nung dafür. Auch der zwei­te Auf- und Abstieg war ein wenig sport­lich. Danach hat­ten wir erst ein­mal eine Pau­se in der Fel­sen­klau­se ver­dient. Auf dem Rück­weg füll­ten wir noch unse­re Vor­rä­te auf. Den Abend ver­brach­ten wir dann am Feuer.

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