Japanisch — Russische Entspannung

Ein kräf­ti­ges Früh­stück nach dem Auf­wa­chen brach­te den nöti­gen Schwung um in die Gän­ge zu kom­men. Auch in die­ser Nacht wie­der­um Schnee­fall und viel Frost bei minus fünf Grad. 

Weni­ger Wind und kein Auto­lärm von der Stra­ße. Dafür hör­ten wir die Hei­zung kräf­tig arbei­ten. Gut dass wir eine Rol­le Küchen­krepp dabei­ha­ben um die Front­schei­ben tro­cken zu rei­ben, nach­dem ein Tuch das ers­te Was­ser auf­ge­nom­men hatte. 

Heu­te waren es nur 1:40 Stun­den Auto­fahrt durch ganz ver­schnei­te Gegen­den. Teil­wei­se Schnee­ver­we­hun­gen und schma­le Stra­ßen, so dass wir nur mit 30 km/h unter­wegs waren. Na gut die höchs­te Geschwin­dig­keit war 70 km/h auf einer gestreu­ten Fahr­bahn. Durch Warm­bad und Wol­ken­stein wo wir vier schon mal in einer Feri­en­woh­nung (jetzt ohne Hei­zung- Ihr könnt Euch bestimmt dar­an erin­nern) waren. Und das ers­te mal durch Aue bis nach Eibenstock. 

Ges­tern schon vor­ge­bucht der Stell­platz Nr. 15. Hier an den Strom ange­schlos­sen zum Laden der exter­nen Gerä­te wie iPad und Move, weil das die 12V Steck­do­se nicht schafft. Und dann rein in die Saunalandschaft. 

Ein­gang Bäder­gär­ten Eibenstock

Seit dem Betre­ten kein Inter­net jedoch auch so vie­le Ein­drü­cke der diver­sen japa­ni­schen Sau­nen und Ruhe­mög­lich­kei­ten. Und klar die Ban­ja, der Kreml und die Boja­ren­sau­na. Echt Klas­se, in die­ser Win­ter­land­schaft mit Son­ne und ver­schie­de­nen Auf­güs­sen. Auch viel Ruhe in klei­nen “ein­sa­men” Saunen.

Ganz beson­ders die Show in der Boja­ren­sau­na. Zu Musik von Ramm­stein erst etwas Leich­tes zum Ein­stim­men und dann immer hef­ti­ger zum fina­len Ende. Bei uns war es ein küh­les Bad im See. Zwi­schen­zeit­lich auch aus­ge­ruht und etwas gestärkt wol­len wir noch ein Auf­guss um 20:30 Uhr mitmachen. 

So nun ist es soweit. Gegen 6:00 Uhr wur­de ich wach wegen der Ruhe und der auf­zie­hen­den Käl­te. Also 20 min spä­ter kurz den Gas­herd geprüft und dann raus in die Nacht und ein Gas­fla­schen­tausch vor­ge­nom­men. Wobei dann bei allen mit schla­fen nichts mehr ist. Hin­ten die Heck­tü­ren geöff­net um an das Gas­fach her­an­zu­kom­men. Die ver­brauch­te Fla­sche abstöp­seln und die vol­le ankup­peln. Das dau­ert ja ein Weil­chen und innen wird es immer käl­ter. Nun wie­der ins Bett weil es erst ab acht Früh­stück gibt.
Zum Früh­stück hät­ten wir uns die Sau­na­schlap­pen mit­neh­men sol­len. Also gab es blaue Über­zie­her. Ein gutes Früh­stück mit fri­schen Bröt­chen und Kaf­fee.
Hier in Eiben­stock kann man auch in Schä­fer­wa­gen über­nach­ten. Die­se ste­hen in der Sau­na­an­la­ge und sind im vor­aus fast immer ausgebucht.

Mit den eige­nen Van wer­den wir auf alle Fäl­le noch mal her­kom­men. Es ist ein tol­les Erleb­nis ob im Win­ter oder Som­mer.
Auf dem Stell­platz für Wohn­mo­bi­le gibt es eine Sani­tär­ein­rich­tung mit Dusche und allem. Davon haben wir kein Gebrauch gemacht.
Jedoch haben wir die Kas­set­te der Thet­ford Toi­let­te fach­ge­recht ent­sorgt. Es hat hier kei­ner zuge­schaut wie wir bei­den Anfän­ger uns so anstel­len mit der Bedie­nung der Ent­sor­gungs­sta­ti­on. Hat alles gut funk­tio­niert. Dank des Inter­nets war ich gut “aus­ge­bil­det”, was und wie zu machen ist.

2 Kommentare

    1. Dan­ke dan­ke. Da wer­det ihr noch über­le­gen müs­sen wo es über­all hin­ge­hen soll. Auf alle Fäl­le müs­sen­der hier auch mal hin weil noch eini­ge Sau­nen zu erle­ben sind.

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